Gesundheit


Eine vollwertige, überwiegend pflanzenbasierte Ernährung mit Obst, Gemüse (inklusive regelmäßig Hülsenfrüchte), Vollkornprodukten, Nüssen und Ölsamen (z.B. Lein-/Chia-/Mohn-/ Sesamsamen, Kürbis-/ Sonnenblumen-/Pinienkerne) versorgt den Körper mit allen Nährstoffen für Vitalität und Krankheitsvermeidung. Dabei muss auf stark verarbeitete Lebensmittel (Fertigprodukte, Fast-Food, Süßigkeiten), viele Lebensmittel tierischen Ursprungs sowie Lebensmittel mit Abhängigkeitspotential (Alkohol, koffeinhaltige oder süße Getränke) verzichtet werden.
Täglicher Bedarf: mind. 2 Obst (ganz ist besser als Saft), mind. 3 Gemüse (als Salat oder gedünstet/gebacken/in der Suppe), mind. 1 Portion Bohnen, 1 Handvoll Nüsse, 2 Teelöffel Ölsamen.
Regelmäßige körperliche Aktivität an der frischen Luft stärkt nicht nur die Muskeln und das Herz-Kreislauf-System, sondern auch das Immunsystem und den Stoffwechsel, verbessert die Stimmung sowie beugt der Demenz vor.
Täglicher Bedarf: 30 min schnelles Gehen (10.000 Schritte = ca. 5 km), alternativ 3 x 10 min Gymnastik (am besten vor oder zwischen den Mahlzeiten). Zusätzlich 2-3 x pro Woche Krafttraining mit 2 x 15 Wiederholungen für die jeweilige Muskelgruppe.
Ausreichendes Trinken von purem Wasser (oder auch Früchte-/Kräutertees) fördert die Köperreinigung durch den Flüssigkeitsaustausch, unterstützt die Nieren und den Blutdruck.
Täglicher Bedarf: 0,35 ml pro kg Körpergewicht – bei 70 kg Körpergewicht sind es 2,4 L*, davon 1,6 L über Getränke (*1/3 davon in Form von Lebensmitteln, 2/3 über Getränke). Am besten tagsüber vor und zwischen den Mahlzeiten.
Maßvolles Sonnenlicht fördert die Bildung von Vitamin D, stärkt das Immunsystem und reguliert den Tag-Nacht-Rhythmus.
Täglicher Bedarf:
Sommer: Hautbelichtung durch das Sonnenlicht 20 min pro Tag ohne Sonnenschutzmittel mit offenen Händen und Gesicht um die Mittagszeit lassen den Mindestbedarf an Vitamin D im Körper produzieren. Ab dem 65. Lebensjahr verlernt es die Haut, das Vitamin D zu produzieren, weshalb die meisten älteren Menschen einen Mangel daran haben.
Winter: Supplementieren! (gilt insbesondere für die Menschen, die keinen fettreichen Fisch essen.) Da der Blutspiegel von Vitamin D nicht bei allen Menschen gleich gut steigt, unterscheiden sich die Empfehlungen zur ausreichenden Dosis – diese reichen von 500 bis 5000 Internationale Einheiten (IE) pro Tag. Die obere Grenze für eine langfristige Einnahme ohne Nebenwirkungen beträgt 4000 IE pro Tag. Alternativ werden ärztlicherseits 20.000 IE 1 x wöchentlich bei einem Mangel empfohlen. Bei Dosen über 1000 IE sollte Vitamin D3 in Kombination mit Vitamin K2 eingenommen werden, um mögliche Calciumablagerungen in den Blutgefäßen zu meiden. (Vitamin K2 kostet sogar mehr wie D3.)
Ein maßvoller Umgang mit den Dingen des Lebens sowie der vollständige Verzicht auf schädliche Substanzen wie Alkohol, Nikotin und Drogen.
Täglicher Bedarf/Tipp: Alles, sogar gute Sachen, zu viel kann schädlich sein. Mäßigkeit hat ein individuelles Maß: Sobald Sie merken, dass Sie von einer Sache beherrscht werden, sollten Sie Abstand von ihr nehmen. Meistens strebt unser Ego nach eigenen Entscheidungen zum Nachteil des Wohls der anderen und damit des Willens Gottes. Nur von Gott darf man sich leiten lassen, wenn man etwas wirklich Gutes ohne Nachteil für andere erreichen will. Das Maß der Mäßigkeit ändert sich im Leben eines Menschen, der einen Gott näheren Charakter anstrebt. Auch der Begriff, was schädlich ist, kann viel weiter als die direkten Suchtmittel kommen: Das können ungesunde Lebensmittel sein, sinnloser Zeitvertreib, Neugier, Habsucht, Rechthaberei und alles, was die geistlichen und körperlichen Kräfte oder die Selbstbeherrschung schwächt, jemandem direkten oder indirekten Schaden zufügt usw.
Frische, saubere Luft und tiefes Atmen versorgen jede Zelle optimal mit Sauerstoff, der zur Energieversorgung des ganzen Körpers notwendig ist, insbesondere des Gehirns (dieses wiegt nur 2 % des Körpergewichts, verbraucht aber 1/4 der ganzen Energie).
Täglicher Bedarf: Jede Minute! Suchen Sie so oft wie möglich Bewegung an der frischen Luft – idealerweise durch Gartenarbeit oder Spaziergänge in der Natur. Vermeiden Sie flache Atmung wie z.B. beim Sitzen, achten Sie auf tiefe Atemzüge – so bekommen Sie mehr Sauerstoff und Energie, befreien Ihren Körper besser von Kohlendioxid und damit von seiner sauren Wirkung im Blut und regen durch die Bewegung des Zwerchfells den Lymphfluss an, was die Gewebereinigung unterstützt.
Ausreichend Schlaf und bewusste Ruhepausen (sowie der wöchentliche Sabbat) erlauben dem Körper die Regeneration.
- Der ultradiane Rhythmus (Alle 90 bis 120 Minuten): Nach etwa 90 bis 120 Minuten intensiver Konzentration (Beta-Wellen) wechselt das Gehirn in eine Regenerationsphase (Alpha-Wellen) um. Ignoriert man diese Signale (z. B. durch Kaffee oder Willenskraft), schüttet der Körper Stresshormone wie Cortisol aus. Deshalb eine 5 bis 10-minütige Pause einlegen (aufstehen, lüften, Augen schließen oder auch Gymnastik machen)!
- Der circadiane Rhythmus (Der 24-Stunden-Takt): Schlaf-Wach-Rhythmus, gesteuert durch das Tageslicht. Die innere Uhr im Gehirn regelt die Ausschüttung von Melatonin (Schlafhormon) bei Dunkelheit und Cortisol (Wachhormon) bei Helligkeit. Während des Schlafs repariert der Körper Zellen, das Immunsystem wird gestärkt und das Gehirn verarbeitet die Erlebnisse des Tages. Versuchen Sie, zur gleichen Zeit schlafen zu gehen!
Der Bedarf an Schlaf (h, Stunden): Neugeborene (bis 3 Monate) 14-17 h, Säuglinge (4-11 Monate) 12-15 h, Kleinkinder (1-2 J) 11-14 h, Kinder (3-5 J) 10-13 h, Schulkinder (6-13 J) 9-11 h, Jugendliche (14-17 J) 8-10 h, Erwachsene (18–64 Jahre) 7-9 h, Ältere (ab 65 Jahren) 7-8 h. Quelle: https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/aktuelles/2022/special-schlaf-schlafdauer
- Der wöchentliche Rhythmus (Die 7-Tage-Struktur): Gott gebietet dem Menschen (als das 4. Gebot in der Bibel) das Einhalten eines Erholungstags pro Woche, des 7. Tags, des Sabbats, an dem der Mensch sich vom Alltag, Sorgen und beruflichen Aufgaben erholen soll, damit er sich mental regeneriert, chronischen Stress abbaut, näher zu Gott kommt sowie seine Lebensfragen klärt. Verbringen Sie diesen Tag mit Gott und Ihren Nächsten, lesen und hören Sie Sein Wort und gehen Sie in die Natur – genießen Sie Gottes Schöpfung.
- Der saisonale Rhythmus (Monate bis Jahreszeiten): Eine zusammenhängende Auszeit von mindestens 1 bis 2 Wochen (Urlaub) führt zu einer tiefen psychischen Entlastung, wenn der Abstand zum Alltag groß genug ist. Planen Sie mehrmals im Jahr Urlaubsphasen ein. Besonders wichtig zur Anpassung an die Jahreszeiten.
In der Arbeitspsychologie gilt: Stress ist nicht das Problem, sondern das Fehlen von Erholung.
Vertrauen auf Gott und Zugehörigkeit zu Ihm geben dem Leben einen Sinn und inneren Frieden, sie ermöglichen es dem Menschen, sich von Sorgen, Zweifeln und Ängsten zu befreien, und helfen ihm, den Stress oder Krisen besser zu überwinden. Gott ist allmächtig und Er liebt Sie als Vater. Er allein ist im ganzen Universum beständig und vertrauenswürdig. Erinnern Sie sich: Das Misstrauen gegenüber Gott war bei Adam und Eva die erste Sünde, die sie von Ihm getrennt hat. Das Gottvertrauen müssen wir deshalb täglich üben und eine lebendige Beziehung mit Ihm aufbauen – täglich durch Gebet, Erfahrungen im Alltag und das Lesen Seines Wortes, der Bibel.
Gesundheitsvorträge und Kochkurs in diesem Quartal

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Auf den Spuren des großen Arztes – ein Gesundheitsbuch für Körper und Geist

Am ersten Sonntag des Monats, um 18 Uhr haben Sie die Möglichkeit über Zoom das Gesundheitsseminar mit einem Ernährungswissenschaftler zu besuchen.
Themen:
Prävention und Therapie von Zivilisationskrankheiten (Übergewicht und Diabetes) mit pflanzenbasierter Ernährung sowie praktische Tipps für optimale Gesundheit.